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Ritterhuder Angelsportverein
"Hammebiss" e.V.
Fisch
Wasser Panorama

Die Brutanlage

Wie geht es mit den Eiern weiter?

Die befruchteten, gespülten Eier werden dann in Eieinsätzen aufgelegt. Diese speziellen Einsätze befinden sich in einer Brutrinne, wo das Wasser von unten her durch den Eieinsatz fließt und somit die Eier ständig mit frischem, sauerstoffreichen Wasser umspült. Die Eikapazität der Brutanlage des RASV beträgt z.Z. 340.000 Eier. Zehn Stunden nachdem die Eier aufgelegt wurden, steigt die Empfindlichkeit der Eier stark an. Sie sind jetzt vor Erschütterungen und sonstigen Bewegungen zu schützen.

Eieinsatz

Je nach Wassertemperatur entwickeln sich die Eier unterschiedlich. Man sagt, bei etwa 10°C Wassertemperatur brauchen die Eier vom Auflegen bis zum Schlüpfen 38-41 Tage (je nach Salmonidenart). Zwei Wochen vor dem Schlüpfprozess kann man zwei kleine schwarze Punkte in den Eiern erkennen, dies sind die Augen der kleinen Fischchen. Man spricht jetzt vom Augenpunktstadium. Augenpunktstadium

Wenn die kleinen Fischchen geschlüpft sind, nennt man sie Brütlinge. Man kann sie gut an ihrem Dottersatz, unten am Bauch erkennen. Der Dottersack dient als erste Nahrung. Die Brütlinge fangen erst an zu fressen, wenn ihr Dottersack aufgezehrt ist. Dies kann bis zu 4 Wochen dauern. Dann schwimmen sie zur Wasseroberfläche und füllen dort ihre Schwimmblase mit Luft. Jetzt können sie frei im Wasser schwimmen.

Brütlinge mit Dottersack

Ab in die neue Heimat

Sind alle Lebensvoraussetzungen im Gewässer gegeben, können die kleinen, schwimmfähigen Brütlinge in ihre neue Heimat gebracht werden. Kleine saubere schnellfließende Bäche mit kiesigem Untergrund und sauerstoffreichem, kühlem Wasser, sind ideale Gewässer für Salmoniden.

Brütlingsbesatz

Darum schützt unsere Kleingewässer!